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Klompenball
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- Das Schuhwerk der
meisten Leute, war nicht wie heutzutage aus Leder oder Plastik, sondern
aus Holz.
- Sogenannte Klompen.(
Diese Bezeichnung stammt aus dem niederländischen, immerhin war unser
Landstrich
- Jahrhundertelang im
Besitz der spanischen Niederlande bzw. in deren unmittelbarer
Nachbarschaft)
- Da aufgrund der
wirtschaftlichen Lage in früheren Jahren, die Knechte und Mägde der
einzelnen Höfe nicht an
- jeder Veranstaltung teilnehmen konnten, wurde der Klompenball gefeiert.
- Hier kamen dann
alle die sonst arbeiten mussten zum Tanzen und Schwofen zusammen.
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- EIN SCHUH, DER JEDEM PASST
Holzschuhe gibt es in verschiedenen Ausführungen, beispielsweise einen
speziellen Schuh
- für Frauen, den Vrouwluu.
- Der Klomplaars ist ein wasserdichter Stiefel
mit einem Fuß aus Holz, einem Aufsatz aus Leder und
- einem Band aus Nägelköpfen.
- Aber es gibt auch Zierschuhe, die fast wie
Lederschuhe aussehen – für Frauen sogar mit eleganten
- hohen Absätzen.
- Besonders gefragt ist zurzeit der Country- und
Westernstil – Line-Dancing mit Holzschuh.
- Der „Klompenmaker“ kennt zahlreiche
Geschichten über die unterschiedlichen Holzschuhe, so gibt
- es den Sonntagsklomp, den Fischerklomp, den Hochzeitsklomp und sogar den
Schmugglerklomp.
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- HANDWERKLICHE HOLZSCHUHHERSTELLUNG
Wie wird aus einem Holzklotz ein Holzschuh? Zunächst wird die grobe Form
mit einem Spezialbeil aus
- Pappel- oder Weidenholz geschnitten.
- Mit zehn gezielten Beilschlägen wird dann aus
dem Holzdreieck eine grobe Klompenform.
- Die feinere Form wird mit einem großen
Pfahlmesser geschnitzt. Absatz, Kappe und Schnauze, wo sich
- die Öffnung
befindet, werden ausgeschnitten.
- Der schwierigste Teil ist das Ausbohren des
Holzblocks in der Werkbank.
- Anschließend werden der vordere Teil
glatt geschnitzt, die Fersenspitzen geglättet, der Absatz ausgeformt
- und
die Leisten und Verzierungen angebracht.
- Eine solche Darbietung dauert etwa eine Stunde.